Aktuelles

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  • Mit Farbe und Kreativität zur lebendigen Lernatmosphäre

    In der zweiten Woche der Oktoberferien wurde erneut ein Graffiti-Projekt an unserer Oberschule Thalheim erfolgreich umgesetzt. Gemeinsam mit dem Graffitikünstler Michael Wolf, bekannt unter dem Künstlernamen „Dios Goldfingah“, gestalteten Schülerinnen und Schüler die Wände ums Biologiekabinett neu und verliehen der Etage mit einem farbenfrohen Kunstwerk eine lebendige Atmosphäre.

    Zu Beginn des Projekts entwarf Michael Wolf ein kreatives Design, das den Schülerinnen und Schülern als Grundlage für die weitere Gestaltung diente. Dabei waren nicht nur handwerkliches Geschick, sondern auch eigene Ideen, Kreativität und Teamarbeit gefragt. Die Jugendlichen konnten sich aktiv in die Umsetzung einbringen und dem Entwurf ihre persönliche Note verleihen. Unterstützt wurden sie während der Arbeiten von Frau Dunker und Herrn Franke.

    Innerhalb von fünf Tagen entstand so ein ausdrucksstarkes Graffiti, das durch seine freundlichen Farben und sein lebendiges Motiv ins Auge fällt. Das Kunstwerk wertet das Schulhaus optisch auf und trägt dazu bei, die Räumlichkeiten einladender zu gestalten. Damit ist das Projekt nicht nur ein kreatives Gemeinschaftswerk, sondern auch ein Beitrag zu einer angenehmen Lern- und Arbeitsatmosphäre an unserer Schule.

    Die kurze Projektzeit zeigt eindrucksvoll, was durch gemeinsames Engagement, gegenseitige Motivation und kreative Zusammenarbeit erreicht werden kann. Unter der fachkundigen Anleitung von Michael Wolf hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, eigene Vorstellungen einzubringen, neue Erfahrungen zu sammeln und gemeinsam ein weithin sichtbares sowie bleibendes Ergebnis zu schaffen.

    Ein herzlicher Dank gilt Michael Wolf für seine künstlerische Anleitung sowie Frau Dunker und Herrn Franke für ihre Unterstützung. Das Graffiti-Projekt zeigt, wie gemeinschaftliche Aktionen das schulische Umfeld aktiv mitgestalten und Orte schaffen können, an denen sich Schülerinnen und Schüler willkommen fühlen.

    Oberschule Thalheim

  • Kreativität trifft Chemie – Graffiti verschönert die Oberschule

    Im Rahmen unserer Projektwoche in der zweiten Ferienwoche hatten Schülerinnen und Schüler der Oberschule die besondere Gelegenheit, gemeinsam mit dem Graffiti-Künstler Dios Goldfingah ein kreatives Kunstprojekt umzusetzen. Ziel war es, die bislang schlichte Wand vor dem Chemieraum in ein farbenfrohes Kunstwerk zu verwandeln und dabei nicht nur ästhetische, sondern auch soziale Akzente zu setzen. Im Fokus standen Soziale Vielfalt & Inklusion sowie die Sensibilisierung für Benachteiligung, die durch die gemeinsame kreativ-künstlerische Arbeit gefördert werden sollten.

    Unter fachkundiger Anleitung lernten die Teilnehmenden den Umgang mit der Spraydose sowie die Grundlagen der Graffiti-Kunst kennen. Von der ersten Idee über die Gestaltung bis hin zum fertigen Bild arbeiteten die Schülerinnen und Schüler engagiert zusammen und brachten ihre eigenen Ideen mit ein.

    Entstanden ist ein beeindruckendes Wandbild zum Thema Chemie, das verschiedene chemische Elemente und Motive kreativ miteinander verbindet. Das Kunstwerk setzt nicht nur einen farblichen Akzent im Schulgebäude, sondern spiegelt auch den Fachbereich Chemie auf eine moderne und ansprechende Weise wider  und steht gleichzeitig für die Werte, die das Projekt begleiteten: Vielfalt, Zusammenhalt und das Bewusstsein für gesellschaftliche Teilhabe.

    Die Projektwoche bot den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, ihre Kreativität auszuleben, neue Techniken kennenzulernen und gemeinsam etwas Bleibendes für ihre Schule zu schaffen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und wird sicherlich noch lange ein Blickfang für alle Besucherinnen und Besucher der Oberschule sein.

    Ein herzliches Dankeschön gilt dem Künstler Dios Goldfingah, der das Projekt mit viel Engagement leitete und den Schülerinnen und Schülern einen spannenden Einblick in die Welt der Graffiti-Kunst ermöglichte. Die Umsetzung wurde durch das Fördermittelprogramm Partnerschaft für Demokratie am Eisenweg ermöglicht – dank der Initiative von Celine Weiß, die als Kinder- und Jugendbeauftragte der Stadt Thalheim und als Koordinierungs- und Fachstelle des Programms fungiert.

    Schulsozialarbeiterin, Jessica Fiedler

  • Bericht über das Schulprojekt „Blackout“, Leben ohne Strom

    Am 25.03.2026 nahmen wir, die Schüler und Schülerinnen der Klassenstufen 9 a und 9b der Oberschule Thalheim gemeinsam an einem Schulprojekt im Rahmen des Physikunterrichts zum Thema „Leben ohne Strom“ in der Zinngrube Ehrenfriedersdorf teil. Begleitet wurden wir dabei von unseren Lehrern Herrn Schröter und Frau Popp. Die Hin- und Rückfahrt erfolgte an diesem Tag mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, deren Kosten wir selbst übernahmen. Und in diesem Projekt durchliefen wir dann auch verschiedene Situationen, um zu erfahren, wie sich ein Leben ohne Strom anfühlen könnte.

    Zu Beginn wurde uns erst einmal das Team vorgestellt, das uns an diesem Tag durch den Workshop begleiten sollte. Hierbei handelte es sich um eine zusammengestellte Gruppe der enviaM.

    Danach kamen wir schon zur ersten Station des Tages, wobei uns ein Mitarbeiter in den Maschinenraum des Gebäudes führte. Dort durften wir alles besichtigen und uns dabei auch eine Schachtfördermaschine ansehen. Dabei wurde uns erklärt wie sie funktioniert, wofür sie eingesetzt wird und wie schnell und in welcher Lautstärke sie arbeiten kann. Dies war sowohl interessant, als auch sehr laut. Anschließend schauten wir uns die Schächte an, durch die z.B. die Arbeitskräfte in die Tiefe gelangen oder auch die Werkzeuge der Bergleute nach unten transportiert werden konnten. Und auch hier erklärte uns ein Mittarbeiter wieder wie die Schächte funktionierten und was z.B. bei Notfällen unternommen wird.

    Nach der kurzen Besichtigung führte man uns wieder in das Hauptgebäude, wo die restlichen Mitglieder der Gruppe der enviaM schon gespannt auf uns warteten. Nach einer kurzen Aussprache untereinander führten wir dann alle gemeinsam ein Rollenspiel durch. Hierbei wurden wir und die anderen Schüler und Schülerinnen in verschiedene Gruppen eingeteilt. Ein Teil unserer Gruppe stellte eine Situation während eines Blackouts dar, während andere Mitschüler zeigten, wie es nach einem solchen Blackout aussehen könnte. Dies war zuerst etwas fremd für uns, doch durch die Gruppenarbeit, auch mit Mitschülern mit denen man sonst nicht so viel Kontakt hatte, machte es uns dann trotzdem großen Spaß. Vor allem wurde uns aber dabei deutlich, welche Probleme beim Einkaufen, in der Gesundheitsversorgung und bei anderen wichtigen Dingen im Alltag wie z.B. beim Kochen entstehen können, was uns als Gruppe zum Nachdenken anregte.

    Im Anschluss bereiteten wir alle gemeinsam ein Mittagessen ohne Strom zu, wobei die Aufgaben unter den verschiedenen Gruppen, die beim Rollenspiel entstanden waren, aufgeteilt wurden. Dabei machte unsere Gruppe einen Obstsalat aus den verschiedensten Früchten. Andere hingegen bereiteten Wraps mit Salami, Gemüse und vielen verschiedenen Soßen zu und einen Salat als Beilage zu. Als alles fertig war, konnten wir dann gemeinsam mit den Lehrern und der Gruppe der enviaM unser selbstgemachtes Essen genießen. Es war zwar etwas ungewohnt und unterschied sich von dem was wir eigentlich von zu Hause kannten, war aber trotzdem sehr lecker und hat uns allen sehr gut geschmeckt. Was uns dabei aber eigentlich auffiel, war  wie schwer es sein kann, ohne Strom ein Gericht zuzubereiten und was es für eine große Herausforderung darstellt.  

    Mit einem vollen Bauch führten wir dann anschließend einige Übungen im Dunkeln durch. Mit verbundenen Augen versuchten wir als Gruppe verschiedene Gegenstände durch Tasten und Riechen zu erkennen. Die ertasteten Dinge mussten wir dann auch mit verbundenen Augen aufschreiben. Das fiel uns allen ziemlich schwer. Dabei merkten wir wie wenig Orientierung wir doch im Dunkeln haben. Darüber hinaus spielten wir Tischtennis im Blaulicht, um eingeschränkte Sichtverhältnisse erleben zu können. Dies war echt spaßig, vor allem da wir uns auch mit im Blaulicht sichtbaren Neonfarben selber anmalen konnten, was es nochmal besser machte.

    Am Ende der letzten Station arbeiteten wir mit einem Mitarbeiter und dem von ihm mitgebrachten Experimentierkoffer der enviaM zusammen in Paaren. Dabei arbeiteten wir gemeinsam mit kleinen Windrädern, einen Kondensator und mehreren kleinen Ventilatoren, mit denen wir am Ende dann sogar Strom erzeugten und ein eigenes kleines Auto losfahren lassen konnten. Wir persönlich fanden, dass es eine gute Abwechslung zu den ganzen anderen vorherigen Übungen im Dunkeln war.

    Kurz vor Schluss erzählte uns das Team der enviaM nochmal etwas von ihnen selbst und ihrer Firma, dabei konnten wir auch noch viel über die Ausbildungsangebote und Möglichkeiten lernen, die einen die Firma selbst bietet. Das Ganze wurde dann beendet mit der Aussprache zwischen den Schülern/innen und den Mitarbeitern die uns durch den Tag begleitet hatten, wir werteten alles nochmal untereinander aus und gaben uns gegenseitig Feedback. Danach gab es noch Geschenke die uns von der enviaM persönlich zugestellt wurden. Diese beinhalteten unter anderem eine Notfall-Handkurbeltaschenlampe sowie einen Bleistift und zwei kleine Info-Hefte, die von Überlebenswissen bei Blackouts und über die Ausbildung bei enviaM handelten.

    Im Großen und Ganzen fanden wir es sehr interessant, gemeinsam zu erleben, wie ein Leben ohne Strom während eines längeren Blackouts aussehen könnte – besonders, da wir eine solche Situation bisher noch nicht selbst erlebt hatten. Wir würden es also jedem empfehlen, an solch einem Schulprojekt teilzunehmen, wenn er die Möglichkeit dazu bekommt. 

    Schüler der Klassen 9a und 9b der Oberschule Thalheim

  • Präventionsprojekt „Glück sucht dich“ in den 6. Klassen

    Am 10.06.2026 war der Präventionsbus „Glück sucht dich“ an der Oberschule Thalheim zu Gast. Die Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen hatten die Möglichkeit, sich auf abwechslungsreiche und interaktive Weise mit dem Thema Suchtprävention auseinanderzusetzen.

    Im Mittelpunkt stand die Frage, was Menschen glücklich macht und wie man gut für sich selbst sorgen kann. Gemeinsam wurde darüber gesprochen, welche Dinge im Alltag Freude bereiten, welche Bedeutung Freundschaften, Hobbys und Familie haben und warum es wichtig ist, gesunde Wege zu finden, mit Stress, Frust oder schwierigen Gefühlen umzugehen.

    Durch verschiedene Aktionen, Gespräche und Übungen konnten die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen erweitern und eigene Erfahrungen und Gedanken einbringen. Dabei wurden altersgerecht auch unterschiedliche Formen von Sucht thematisiert. Die Kinder zeigten großes Interesse, beteiligten sich aktiv und stellten viele Fragen.

    Besonders positiv war die offene Atmosphäre, die es den Schülerinnen und Schülern ermöglichte, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Der Besuch des Präventionsbusses bot eine gute Gelegenheit, wichtige Impulse für einen bewussten und verantwortungsvollen Umgang mit sich selbst zu erhalten.

    Insgesamt war das Projekt eine gelungene und bereichernde Erfahrung für die 6. Klassen und ein wertvoller Beitrag zur Präventionsarbeit an unserer Schule.

    J. Fiedler, Schulsozialarbeiterin der Oberschule Thalheim

  • Vom Baum zur Werkbank: Ausflug zu „Alles Holz“

    Unsere Klasse 5b stürzte sich voller Neugier in die Mitmach-Ausstellung „ALLES HOLZ“ und entdeckte, wie spannend Holz sein kann. Nach Zugfahrt und kurzem Marsch stärkten wir uns, danach ging’s los: An vielen Stationen lernten wir, wie Holz wächst, wie es verarbeitet wird und wozu man es alles benutzen kann.
    Wir tüftelten im Labor, meisterten einen Parcours und rätselten beim Quiz. Der absolute Knaller war die Holzwerkstatt: Jeder hämmerte, schnitzte und bastelte an seinem eigenen Kreisel. Getestet wurden die Kreisel beim Drehwettstreit „Wer hat den längsten Dreher?“. Schlussendlich durften alle das selbst gemachte Souvenir mit nach Hause nehmen. K. Görner, Klassenleiterin 5b

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